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Montag, 22. Oktober 2018


Der mysteriöse Überfall auf eine Parade der iranischen Streitkräfte in Ahwas, von dem wir berichtet hatten, dient wie befürchtet als Vorwand, um gegen den zivilen Protest der arabischen Minderheit dieser Region mit aller Gewalt vorzugehen. Wie lokale Menschenrechtsgruppen berichten, wurden in der Folge mehrere Hundert Angehörige der Zivilgesellschaft, die friedlich ihre Rechte einfordern, verhaftet. Der Staat scheut sich nach Angaben dieser Gruppen nicht, auch Ehefrauen und Kindern in Haft zu nehmen, um so die Ehemänner zu zwingen, sich den Behörden zu stellen. Nachforschungen über die Verhaftungen sind für die Nachforschenden selbst gefährlich, da auch ihnen Verhör und Verhaftung droht.
Die Menschenrechtsgruppen haben bislang eine Liste von 115 Personen veröffentlicht, die verhaftet wurden. Von vielen Verhafteten ist die Identität bislang noch unbekannt.
Hier die veröffentlichte Namensliste:


http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=89491
vom 21. Oktober 2018
bazdashthaye gostarde, gorougangiriye zanan wa kudakan dar xuzestan

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Doktor Farschid Haki, Jurist, Wirtschaftswissenschaftler, Menschenrechtler und Umweltschützer, wurde kürzlich vor seiner Wohnung in Teheran von unbekannten Tätern mit dem Messer erstochen und anschließend seine Leiche verbrannt.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=89502
vom 22. Oktober 2018
doktor farshid haki fa°°ale siyasi wa ejtema°i be qatl resid

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Der Internationale Gewerkschaftsbund hat die angedrohten 17 Todesurteile gegen die streikenden iranischen Lastwagenfahrer verurteilt. Der Wortlaut des Appells an den Religiösen Führer ist hier zu lesen:

https://www.ituc-csi.org/IMG/pdf/iran_-_gufs_joint_letter_truck_drivers.pdf

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Seit neun Monaten sind eine Reihe bekannter iranischer UmweltschützerInnen in Haft. Aufgrund eines Berichts der Armee, die eigentlich für die Aufsicht über die Wälder zuständig ist, hat jetzt die Generalstaatsanwaltschaft die Anklage gegen fünf der Angeklagten auf „Verderber auf Erden“ umgewandelt, worauf die Todesstrafe steht. Die Verhörbeamten werden jetzt entsprechend der „Wunschliste“ des Generalstaatsanwalts entsprechende „Geständnisse“ fabrizieren. Die Anklage gegen die Umweltschützer ist abstrus und ist letztlich dadurch motiviert, dass diese Personen verschiedenen Herrschaften in die Quere gekommen sind, die sich ihr Jagdvergnügen nicht durch Umweltbedenken verleiden lassen wollen. Auch die Zusammenarbeit mit ausländischen Umweltschützern ist verpönt, daraus wird dann gleich Feindpropaganda und Spionage als Vorwurf produziert. Es macht gar keinen Sinn, sich mit den einzelnen Vorwürfen auseinander zu setzen, der Erfindungsgeist von Machthabern und ihrer Handlanger kennt nirgends Grenzen. Rechtsanwalt
Mohammad Hossein Aqasi, der einige der Umweltschützer vertritt, weist darauf hin, dass viele nicht den Anwalt ihrer Wahl nehmen durften sondern zwangsweise einen Anwalt zugewiesen bekamen, der gar nicht ihre Interessen vertritt.
Die inhaftierten Umweltschützer sind: Morad Tahbaz, Sam Rajabi, Amir Hossein Xaleqi, Human Jukar, Sepide Kashani (w), Nilufar Bayani (w), Taher Qadiriyan und Abdolreza Kuhpaye.
Die fünf Personen, die von der Änderung der Anklage betroffen sind, sind: Morad Tahbaz, Nilufar Bayani, Human Jukar, Sepide Kashani und Taher Qadiriyan.
Kawus Seyyed Emami, ein weiterer inhaftierter Umweltschützer, war Anfang dieses Jahres in der Haft gestorben. Die Behörden täuschten einen Selbstmord vor, die Angehörigen gehen davon aus, dass dies nicht der Wahrheit entspricht.

http://www.etehadefedaian.org/?p=21943
vom 22. 10. 2018
mohammad-hosein aqasi: ettehame panj fa°°ale mohite zist be mofsed fi l-ard.

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Die Studierenden der Amir-Kabir-Universität in Teheran haben heute gegen die Preise des Studentenessens und die schlechte Qualität des Mensa-Essens protestiert, indem sie ihr Essen der Reihe nach auf den Boden legten und anschließend auf einer Strecke von rund 2 km eine Protestkundgebung abhielten.

https://rahekargar1358.wordpress.com/2018/10/22/mary-10563/
von 22.10.2018
daneshjuyane daneshgahe amirkabir dar e°teraz be keyfiyate bade ghad_a wa kaheshe xadamate daneshjuyi tahasson kardand

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Der Schießbefehl an der DDR-Grenze ist inzwischen Geschichte. Aber es gibt noch immer Staaten, die ihre Bürger an der Grenze erschießen. Ohne Vorwarnung, auf bloßen Verdacht. Der Iran gehört zu diesen Staaten. So berichtet Horana, eine iranische Nachrichtenagentur für Menschenrechte unter Berufung auf das Zentrum für Demokratie und Menschenrechte in Kurdistan, dass iranische Grenzsoldaten in den letzten Tagen auf mehrere iranische Lastenträger in den Grenzabschnitten von Sardascht, Bane, Piranschahr und Urumiye ohne Vorwarnung das Feuer eröffnet haben. Einige wurden dabei erschossen, andere wurden verletzt. Unter den sieben Toten bzw. Verletzten der letzten Tage befindet sich auch eine Person namens Zekri Bakri, die nicht einmal Ware bei sich führte und ohne Vorwarnung erschossen wurde.

https://rahekargar1358.wordpress.com/2018/10/21/mary-10559/
vom 21.10.2018
haft kulbar dar sardasht, bane, piranshahr wa urumiye koshte wa zaxmi shodand

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Dienstag, 16. Oktober 2018

Im Gefängnis von Urumiye, Nordwestiran, wurden 97 politische Gefangene der Abteilung 12 von Spezialeinheitskräften zusammengeschlagen. Aus Protest dagegen haben sie einen Hungerstreik begonnen.

Der Vorfall hat damit begonnen, dass ein Wärter des Gefängnisses mit einem politischen Gefangenen normal gesprochen hat und ihn dann aber plötzlich geschlagen hat. Alle übrigen Gefangenen, die das mitbekamen, haben sofort lauthals protestiert, jedoch ohne handgreiflich zu werden. Trotzdem stürmten kurz darauf 50 Spezialeinheitskräfte die Zelle und verprügelten die Gefangenen. Ein Teil der Gefangenen wurde danach in Einzelzellen verlegt.

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Im iranisch-pakistanischen Grenzgebiet Mirjaveh, Ostiran, kam es es heute früh zwischen vier und fünf Uhr Ortszeit zu einem Überfall auf eine Grenzpolizeistation. 14 Sicherheitskräfte, darunter 7 Bassiji, 5 Grenzpolizisten und 2 Pasdaran wurden dabei festgenommen und nach Pakistan verschleppt.

Die bewaffnete Gruppe Dscheischoladl, die in der Region bekannt ist, hat sich zu dem Angriff bekannt.

Auch die Pasdaran haben den Zwischenfall bestätigt. Nach ihrer Darstellung muss es in der Polizeistation Verräter gegeben haben, die den Überfall erst durch Informationsweitergabe oder dergleichen ermöglicht haben. Auch über eine Vergiftung der Lebensmittel wird gemunkelt. Es ist ein Video bei Youtube aufgetaucht, dass angeblich den Angriff zeigt.

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"People demand freedom of speech as a compensation for the freedom of thought which they seldom use." (Sören Kierkegaard)

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