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Sonntag, 21. Dezember 2014

Auf dem Blog „Wendy. Diskurshooliganismus seit 2007“ wurde ein Artikel „Das „Skandal-Interview“ des Prof. Dr. Stöcker / Kommunistische Argumente gegen Pegida“ veröffentlicht.
Hierzu hat es auf diesem Blog Kommentare gegeben, die ich hier rausgezogen habe.

Samstag, 20. Dezember 2014

Die taz berlin schaut sich die fragwürdige Vergabe von Flüchtlingswohnheimen an bestimmte private Anbieter und deren fehlende Kontrolle an.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Heute gab es ein Treffen im Auswärtigen Amt, Zeit online<http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-12/syrien-vereinte-nationen-bundesregierung-hilfe> dazu: "Die Vereinten Nationen und die Bundesrepublik haben an die internationale Gemeinschaft appelliert, zusätzliche Milliarden für die Flüchtlinge aus Syrien zur Verfügung zu stellen. 8,4 Milliarden Dollar - umgerechnet etwa 6,8 Milliarden Euro - seien nötig, um die Probleme zu lindern, sagte UN-Flüchtlingskommissar...

Die taz berichtet über das antimuslimische Umfeld, in dem die Geiselnahme in Sydney stattfand.

Die taz berlin geht dem Mythos nach, dass in Kreuzberg Weihnachtsmärkte verboten seien und kommt zu dem Ergebnis, dass es in Kreuzberg zwar anti-muslimische aber keine anti-christlichen Regelungen gibt. "Das ist die besondere Ironie des Weihnachtsmarktmärchens: Dass ein Beschluss, der sich in Realität bisher nur gegen den muslimische Ramadan gerichtet hat, als Angriff auf das christliche Abendland umgedeutet wird. Wenn Pegida, Hogesa und CSU wüssten, wie es wirklich ist - sie...

Mittwoch, 17. Dezember 2014

„DIE PLEITE IST WIEDER DA!“

Es ist unglaublich, wie sich einst seriöse Medien an dummen Sprüchen überbieten und ihr Publikum für blöd verkaufen wollen:

„Griechenland schien nach der existenzbedrohenden Schuldenkrise schon gerettet.“ (HB, 17.12.)

Wem schien es „gerettet?“ Und wovor? Es handelt sich anscheinend vor allem um die Gläubiger, also Besitzer griechischer Staatsanleihen, die sich vor einem drohenden Bankrott sicher wähnten. Mit Griechenland selbst hat das wenig zu tun.

„Der Jahreswechsel sollte die Erlösung bringen, versprach der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras seinen Landsleuten: Die Griechen sprengen die Ketten der Troika, das Land befreit sich aus der Vormundschaft der internationalen Gläubiger und steht wieder auf eigenen Füßen. So das Szenario, das Samaras den Hellenen seit Monaten ausmalte.“ (ebd.)

Was will das Handelsblatt damit sagen? Daß Samaras recht hatte? Daß Samaras ein Depp ist? Oder daß er sich auf die Einseiferei seines Volkes gut versteht? Daß es im Sinne des Handelsblattes = des Finanzkapitals ist, wenn der griechische Regierungschef seinen Landsleuten ein X für ein U vormacht?

Es gab und gibt nämlich überhaupt keinen Grund, daß Griechenland „wieder auf eigenen Füßen“ stehen könnte. Es hat nach wie vor keinen Kredit, die Wirtschaftsleistung ist gesunken, die Staatsverschuldung steigt wieder (– nachdem sie 2012 durch den Schuldenschnitt gesunken war), das zunehmende Elend und der dadurch verursachte Rückgang der Zahlungsfähigkeit macht Griechenland als Markt und Standort ziemlich uninteressant, und die Jubelmeldungen über einen Tourismusrekord können nicht darüber hinwegtäuschen, daß das Locken mit Billigangeboten zwar die Zahl der Nächtigungen hat steigen lassen, aber unterm Strich weniger Einnahmen aus dem Tourismus für ein Land gebracht hat, dem alle anderen Wirtschaftszweige schon ziemlich weggebrochen sind.
Lügen haben eben kurze Beine, kann man nur sagen.

Das Handelsblatt macht munter weiter:

„Alles, wofür die Griechen in den vergangenen fünf Jahren große Opfer gebracht haben, steht nun wieder auf dem Spiel. Das Schreckgespenst der Staatspleite schien längst verscheucht – jetzt ist es auferstanden. Die Pleitegeier kreisen wieder über der Akropolis.“

Im Klartext: die Griechen haben gedarbt, damit die Gläubiger ihre Papiere nicht abschreiben mußten. Letzteres ist jetzt möglicherweise vorbei.

Dann werden die seinerzeit vom Handelsblatt selbst in Umlauf gebrachten Falschmeldungen zitiert, um zu beweisen, daß es doch wirklich aufwärts ging:

„Dabei schien Griechenland gerade die Kurve zu kriegen. Nach vierjähriger Pause konnte die staatliche Schuldenagentur im April und Juli wieder Staatsanleihen zu vertretbaren Konditionen am Markt platzieren – erstaunlich.“

Gar nicht erstaunlich. Das Handelsblatt wußte selber, daß das eine Propagandaaktion zur Beruhigung der „Märkte“ war. Die eigenen Lügen werden also zur Berufungsinstanz für einen Erfolg, den es gar nicht gegeben hat.

Als nächstes werden wieder neue Falschmeldungen aufgetischt:

„Erstmals nach sechs Jahren Rezession wächst die Wirtschaft nun wieder, sogar schneller als in allen anderen EU-Staaten.“

Was an dem Wachstum dran ist, wird sich erst weisen. Vermutlich handelt es sich wieder einmal um eine Erfindung von Goldmann Sachs. Außerdem ist es angesichts der Rezession in der Eurozone nicht schwierig, Zahlen zu produzieren, die höher liegen als in anderen Staaten.

„Auch beim Beschäftigungszuwachs liegt Griechenland an der Spitze.“

Natürlich, bei mehr als 25 % Arbeitslosigkeit kann man es als Erfolg werten, wenn irgendwo 5 Klitschen aufsperren und ein paar Leute einstellen.

„Die Staatsfinanzen sind endlich im Griff.“

Was immer das heißen mag. Wenn kein Geld da ist und keiner einem Kredit gibt, so kann man auch nix ausgeben.

„Beim Haushaltsdefizit steht Griechenland um Längen besser da als Italien, Spanien, Portugal, Irland oder Frankreich.“

Hierbei handelt es sich nur um die Neuverschuldung, wo ja jede Tranche aus dem EU-Hilfsfonds von der Troika genehmigt werden muß. Es ist also keine Kunst, die niedrig zu halten – es liegt ja gar nicht im Ermessen Griechenlands, was es braucht und kriegt.
Die Gesamtschulden Griechenlands im Verhältnis zum BIP, die in den Maastricht-Kriterien als einer der Gradmesser des wirtschaftlichen Erfolges mit höchstens 60 % festgelegt wurden, betragen im Fall Griechenlands 173 %. Es ist damit eines der höchstverschuldeten Länder der Welt.

Nachdem das Handelsblatt mit einem Sammelsurium von irreführenden Behauptungen, Lügen und tendenziösen Interpretationen dargelegt hat, daß in Griechenland eigentlich alles zum Besten stünde, malt es den Teufel an die Wand, der jetzt alle diese Leistungen zunichte machen könnte. Dabei wird mit Bildungselementen und dramatischen Beschwörungen nicht gegeizt:

„Man fühlt sich an die Geschichte des alten Griechen Sisyphos erinnert, der bereits glaubte, den Todesgott Thanatos besiegt zu haben. Dann wird er aber doch in die Unterwelt verbannt, wo er einen Felsblock immer und immer wieder einen Berg hinaufwälzen muss. Doch kurz vor dem Gipfel entgleitet ihm der Fels jedes Mal und rollt wieder ins Tal.“

Eine vorgezogene Präsidentenwahl – vermutlich will man nicht, daß der derzeit 85-jährige Amtsinhaber im Amt verstirbt, weil die Märkte! die könnten das als schlechtes Signal auffassen! – ist es, die den Siyphos-Stein ins Rollen gebracht hat.

„Bis Ende Dezember soll das Athener Parlament einen neuen Staatspräsidenten wählen. Erreicht kein Kandidat die erforderliche Mehrheit, muss die Volksvertretung Anfang Januar aufgelöst und eine Neuwahl angesetzt werden. Wahrscheinlicher Gewinner: Oppositionsführer Alexis Tsipras und seine radikal-linke Partei Syriza, die in allen Meinungsumfragen führt. Tsipras will die Kreditverträge aufkündigen, den Sparkurs beenden, Privatisierungen rückgängig machen und auch die meisten anderen Reformen zurückdrehen.“

Oh Schreck oh Graus! Die Anleger beginnen bereits wieder zu zittern und knabbern verzweifelt an ihren Anleihen.

„Es ist ein Spiel mit dem Feuer.“

Die Frage ist nur, was dabei brennert wird. Der wacklige europäische Finanzsektor, in dem ja immer noch griechische Staatspapiere als Aktiva herumliegen? Der Euro selbst? Die EU? Die Sache mit dem Dominoeffekt hat ja was für sich …

„Es könnte dazu führen, dass die Griechen den Euro abgeben müssen.“

Das wäre nicht nur für die Griechen schlimm, wie das Handelblatt suggeriert, sondern auch das Ende des Euro.
Man erinnere sich: ein Austritt aus dem Euro ist in den Statuten der Eurozone nicht vorgesehen. Um den Euro zu verlassen, müßte Griechenland zuerst aus der EU austreten.
Es mag sein, daß der Text inzwischen geändert wurde. Am Kern der Sache ändert es jedoch nichts: verläßt ein Land die Eurozone, so wäre sie damit gescheitert, mit unabsehbaren Folgen.

Dabei hat Samaras alles so gut gemanagt, aber am Schluß doch wieder vergeigt:

„Samaras hat sie“ (= die derzeitige Krise) „selbst herbeigeredet. Mit seiner überhasteten Ankündigung, Griechenland werde zum Jahresende die Troika vor die Tür setzen, das Hilfsprogramm beenden und sich wieder am Markt refinanzieren, jagte Samaras den Anlegern und den Gläubigern Griechenlands einen Schrecken ein.“

Ach so. Die Erfolgsmeldungen über Griechenlands Erholung, die das Handelsblatt selber verbreitet, sollten doch nicht ernst genommen werden? Man kennt sich gar nicht mehr aus. Was denn jetzt? Gehts bergauf oder nicht?

Juncker hat schon die Griechen davor gewarnt, ja nicht die Falschen zu wählen. Da steht medialen Schönrednern und Politikern noch einiger Streß bevor.
Aber selbst, wenn die Griechen die „Richtigen“ wählen sollten, so werden die – nach innen wie nach außen! – in Erklärungsnotstand kommen, warum sie weitermachen müssen wie bisher. Innerhalb der EU hat Griechenland nämlich gar keine andere Wahl.

Dienstag, 16. Dezember 2014

    Die richtige Kohle-Art wird je nach Anwendung ausgewählt:

Für den sogenannten Anthrazitkessel (bzw. große Kesselanlagen) wird das Ukrainische Anthrazit verwendet. Diese Anthrazit Kohle hat meistens eine Körnung von 8-15 mm bei einem relativ geringen Schwefelanteil, daher eignet sich diese Kohle sehr gut für eine langjährige Lagerung. Die Anthrazit Kohle hat übrigens von allen Kohlesorten die besten Abgaswerte.

Die Kesselkohle hat in der Regel eine Körnung von 8-21 mm bei einem Anteil von rd. 34% flüchtige Bestandteile.
Kesselkohle kommt aus Schlesien und hat wenig Wasser- und Aschegehalt. Auch diese Kohle hat einen relativ hohen Verbrennungsgrad.
Für die Öfen ist es optimal eine Steinkohle zu haben, die auf Grund ihres hohen Anteiles an flüchtigen Bestandteilen praktisch von selbst brennt, denn dann brennt die Kohle ohne zusätzliches Holz (o.ä.).

Die sogenannte Ofenkohle nennt man auch Gasflammkohle, da sie etwa 31% flüchtige Bestandteile hat. Die Lagerung dieser Kohle sollte möglichst 2 Jahre nicht überschreiten, weil sich sonst der Brennwert sehr stark reduziert!

Einen relativ geringen Aschegehalt hat die kolumbianische Steinkohle, weil der Aschegehalt nur ca. 1,4 % beträgt. Besoders kritisch ist bei dieser Kohleart allerdings der hohe Wasseranteil, es gibt also viele flüchtige Bestandteile! Bei der Verbrennung können sich dadurch viele Partikel von der Kohle lösen und umher schweben.

Die Schmiedekohle ist etwas ganz besonderes, denn sie hat einen hohen Anteil an flüchtigen Bestandteilen, damit die Hitze schnell erzeugt wird. Die Schmiedekohle schlackt auch nicht.

Gegen die 'Islamisierung des Abendlandes' wollen sich die 'Patriotischen Europäer' wehren. Schon in ihrer Bezeichnung machen sie also klar, dass es bei PEGIDA nicht um rationale Sorgen etc. geht. Es kann ja wohl keine_r ernsthaft behaupten, dass eine Islamisierung Deutschlands bevorsteht. Der Begriff Abendland zementiert zudem den Gegensatz zwischen Europa/Deutschland und dem Orient und ist ein Teil orientalisitischen Otherings. Das hinter PEGIDA antimuslimischer Rassismus steckt ist also offensichtlich....

Montag, 15. Dezember 2014


Wächter vor dem Ewin-Gefängnis

Wie jetzt bekannt wurde, wurden 75 politische Gefangene aus dem Trakt 350 des Ewin-Gefängnisses in den Trakt 7 verlegt. Dort sind sie im Keller untergebracht, sehen kein natürliches Licht, haben keinen Zugang zu Frischluft, müssen die Abgase einer nahen Verladestelle einatmen und sind Wanzen und anderem Ungeziefer ausgesetzt. Sie haben auch keine Möglichkeit, ihre Kleidung zu trocknen. Hautkrankheiten und Atembeschwerden sind die Folgen. Offensichtlich handelt es sich um eine Racheaktion der „Sicherheitsorgane“ als Reaktion auf den Protest der politischen Gefangenen im Ewin-Gefängnis, von dem wir schon berichtet hatten.


Besucher warten vor dem Ewin-Gefängnis

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Während die iranische Geistlichkeit mit allen Mitteln bis hin zur ideologischen Rechtfertigung der Säureattentate versucht, die Frauen aus dem öffentlichen Leben zu verbannen, hat sich unter der jungen Generation, die die Mehrheit der Bevölkerung darstellt, eine neue Lebensform entwickelt. Obwohl das islamistische Regime vorsieht, dass Männer bis zur vier Frauen haben dürfen und außerdem eine unbegrenzte Zahl von „Ehefrauen auf Zeit“ – sei es für eine Stunde oder ein Jahr oder länger, entscheiden sich immer mehr jüngere Iraner und Iranerinnen zu einer anderen Lösung, die auch uns nicht fremd ist. Sie leben einfach zusammen. Ohne Papier. Ajatollah Golpayegani wetterte kürzlich, das sei völlig gegen die islamischen Sitten, wenn das so weitergehe, werde der Iran nur noch aus unehelichen Kindern bestehen.
Diese Lebensform ist inzwischen keine Erscheinung von ein paar Hundert oder Tausend, sondern von Hunderttausenden. Da Schwangerschaften in diesem Zusammenhang allerdings sehr problematisch sind, weil die rechtliche Lage der Kinder äußerst ungünstig ist, führt dies dazu, dass viele Frauen die Pille benutzen oder eine Abtreibung in Anspruch nehmen. Das wiederum hat zu einem drastischen Anstieg der Preise für Abtreibungen geführt.

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Am Samstag, den 13. Dezember 2014, befanden sich 27 politische Gefangene des Urumije-Gefängnisses schon den 24. Tag im Hungerstreik. Sie gaben bekannt, dass sie von nun an auch keine Flüssigkeit mehr zu sich nehmen würden, wenn ihre Forderungen weiter ignoriert würden. Vier der Gefangenen wurden vom Geheimdienst vorgeladen und mit den Worten bedroht: „Euch kann auch kein Ahmad Schahid helfen. Hier ist der Iran und hier gelten die iranischen Gesetze.“
Ahmad Schahid ist ein maldivischer Diplomat, der als UN-Sonderberichterstatter zum Iran eingesetzt ist.

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Am 10. Dezember 2014 versammelten sich die Mitglieder des iranischen Vereins „Legam“ vor der iranischen Anwaltskammer, um gegen die Todesstrafe zu protestierten. Sie kritisierten namentlich die Todesstrafe für Minderjährige, die Verurteilung politischer Gefangener zum Tode aufgrund erfundener gewöhnlicher Straftaten und die Existenz der Todesstrafe überhaupt. Nasrin Sotude, die zur Kundgebung aufgerufen hatte, konnte selbst nicht teilnehmen – sie wurde im Vorfeld festgenommen.

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Hakime Schokri
Die politische Gefangene Hakime Schokri ist seit zwei Jahren im Gefängnis. Sie war bei einer Feier zum Andenken an Amir-Arschad Tadschmir, eines der nach der Wahlfälschung vom Juni 2009 umgebrachten Demonstranten, festgenommen worden, nach zwei Monaten im Ewin-Gefängnis auf freien Fuß gesetzt und später wegen „Propaganda gegen das System“ und wegen „Aktivitäten gegen die nationale Sicherheit“ vom Revolutionstribunal in Teheran zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Sie war zuletzt im Ewin-Gefängnis in Teheran in Haft, wo sie gegen die Behandlung der weiblichen Gefangenen protestierte. Zur Strafe wurde sie jetzt inst Qaratschak-Gefängnis von Waramin verlegt. Ihr wurde mit einer weiteren Verlegung gedroht, wenn sie dort auch protestiere.

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In Teheran fand am Sonntag, den 14. Dezember 2014, eine Kundgebung des Pflegepersonals vor der Vertretung des Staatspräsidenten statt, an der rund 700 Personen teilnahmen. Sie forderten Löhne, die ihnen ein Überleben ermöglichen. Die Kosten im iranischen Gesundheitssystem sind zwar drastisch gestiegen, das Pflegepersonal hat davon aber nicht profitiert. Seit sieben Jahren ist ein Gesetz in Kraft, das ihre wirtschaftliche Lage verbessern soll – angewandt wird es aber nicht. Der Gesundheitsminister hat am 1. Dezember 2014 bekannt gegeben, dass die Löhne für die Pflegekräfte erhöht werden sollen und ihr Mindestlohn jetzt 1,8 Millionen Tuman betragen soll. Das sind umgerechnet 400 Euro. Laut Angaben der iranischen Zentralbank liegt die Armutsgrenze im Iran bei 2 Millionen Tuman, das heißt auch mit diesem neu verkündeten Mindestlohn bleiben die Krankenschwester und Pfleger unter dieser Grenze. An der Kundgebung wollte auch Pflegepersonal aus den iranischen Regionen Masandaran, Gilan und Isfahan teilnehmen. Sie wurden aber von einer staatlichen Institution, deren Name in den iranischen Medien nicht genannt wurde, gewarnt und unter Druck gesetzt, so dass sie nicht nach Teheran fuhren.
Die Folge der miserablen Bezahlung kombiniert mit dem Anstieg der Kosten im Gesundheitssystem ist, dass die Bevölkerung, die nicht zwischen Ärzten und Pflegern unterscheidet, ihren Zorn an den Pflegern auslässt, was die Arbeitsmotivation nicht erhöht, sondern dazu führt, dass jährlich Tausende von Pflegern und Krankenschwestern aus dem Dienst ausscheiden und ihr Glück im Ausland versuchen. Die Arbeit verteilt sich dann auf die Dagebliebenen, ohne Lohnausgleich.

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Im Haushalt wird bevorzugt Anthrazitkohle verwendet.

Dadurch das die Kohle sehr hart ist, ist sie auch relativ bruchfest.
Damit einhergehend hat sie auch relativ wenig Abrieb und das trägt zur Sauberkeit im Umgang mit dieser Kohle bei.
Heizöfen die mit Anthrazit Nusskohle beheizt werden, können etwa bis auf 5-6% Ihrer Leistung reduziert werden.
Diese Kohle ist ideal für Herde, Dauerbrandöfen und sogenannte Allesbrenner.
Die Nusskohle hat in der Regel einen Durchmesser von 8 bis 16 mm.


Abbas Achundi, Minister für Straßen- und Städtebau

Wie der iranische Minister für Straßen- und Städtebau Abbas Achundi heute erklärte, leben im Iran anderthalb Millionen Haushalte in nur einem Zimmer. Das bedeutet unter iranischen Verhältnissen nicht etwa eine 1-Zimmer-Wohnung, sondern kann heißen, dass in einer 5-Zimmer-Wohnung fünf Familien untergebracht sind, jede hat für sich 1 Zimmer, Toilette und Küche müssen sie sich dann teilen. Ähnlich wie in deutschen Flüchtlingsheimen.

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Sonntag, 14. Dezember 2014

Am nächsten Samstag, den 20.12. um 13:00 Uhr, findet eine Demonstration der Refugees in Hannover ab dem Weißekreuzplatz statt. Die Route verläuft durch die Innenstadt. Bitte kommt zahlreich und sagt es euren Freund*innen und Bekannten, Kolleg*innen, Chef*innen und allen anderen Menschen weiter und zeigt Solidarität mit den Geflüchteten am Weißekreuzplatz in Hannover, die seit nun mehr als ein halbes Jahr für ihre Rechte und Forderungen demonstrieren. Dabei sind...

Anthrazit Kohle ist eine sehr hochenergetische Kohle und hat den höchsten Kohlenstoffgehalt und Heizwert (etwa 34 mj/kg) aller Kohle-Arten. Die Rußbildung beim Verbrennen der Anthrazit Kohle ist interessanterweise relativ gering.

Die verschiendenen Qualifizierungen der Kohle bzw. die Kohlesorten resultieren aus dem Druck dem die Kohle in der Erde ausgesetzt war und dem Gesamtalter der Kohle:
Neben Anthrazit gibt es auch Braunkohle und Steinkohle.
Die Holzkohle wird übrigens aus Holz durch starke Erhitzung gewonnen.

Kohle ist ein wichtiger fossiler Energieträger und besteht zum großen Teil aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel.

 


"People demand freedom of speech as a compensation for the freedom of thought which they seldom use." (Sören Kierkegaard)

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